Mofa für 12h Rennen [Neuer Renntermin]

      Original von Kreivarna {MMO}
      glückwunsch, ich glaub mit sauberer arbeit kommt man immer weit vorne in den rennen an.


      muss wohl mal an meiner arbeitsweise arbeiten fürn nächsten motor



      Sauber arbeiten, immer Stück für Stück. Und nochwas:

      Weniger ist manchmal mehr. Der PX-Motor ist noch nicht ausgereizt, da gingen noch mindestens 2k Drehzahl mehr und mit Sicherheit sind da auch irgendwo noch 1-2 PS.
      Durchhalten ist das Motto. Was nutzt mir ein brachial abgehender Motor der nach 3 Stunden abkackt? Das Teil muss 12 Stunden halten. Man rechne sich mal aus, wie lange man fahren muss um eine halbe Stunde Schrauberpause wieder aufzuholen ....
      Hallo!

      Nach langer Zeit mal wieder ein Update.
      Nachdem ja Rookie seine Monster-PX gebaut hat, traue ich mich fast ja nicht Neuigkeiten zu meinem "Schrottbock" zu posten. Da muss ich wohl durch.

      Was geschah:

      Nach dem Rennen habe ich alles gereinigt und teildemontiert. Danach habe ich alle Teile mit Öl eingesprüht und in den Keller gelegt. Die PX stand ebenfalls konserviert in der Garage.

      Am Samstag habe ich mir mal die Teile angeschaut.

      Das Fahrwerk hat alles top überstanden. Das Lenkkopflager hat kein Spiel, die Gabel ist noch straff und der hintere Stoßdämpfer auch.

      Die Kurbelwelle läuft weiterhin spielfrei und butterzart. Honda-Qualität.
      Der Zylinder sieht besser aus als erwartet. Der Luffi hat wohl gut gearbeitet. Eine kleine Riefe links vom Auslass ist zu erkennen. Die ist aber so schwach, dass ich mit ein weniger 1000er nacharbeite und gut ist. Was mich wundert ist, dass der Kolben absolut fehlerfrei aussieht. An der entsprechenden Stelle ist nichts zu erkennen.






      Ein großes Problem waren die Reifen.
      Der Hinterreifen in China-Qualität stellte sich leider als Reinfall raus. Obwohl er einen soliden Eindruck machte, war der Verschleiß abartig. Nach ca. 15 km Asphalt und 2 Stunden Schlamm sind die Stollen rund:




      Der T 50 Vorderreifen hat in gewohnter Qualität durchgehalten. Fast kein Verschleiß. Allerdings sind die T 50 für den weichen Boden nicht optimal, zuwenig Gripp. Für harte Böden oder Rennen mit Asphaltanteil sind sie optimal.
      Also habe ich mir schon vor Monaten zwei Dunlop 773 besorgt. In 70/100-17 und 60/100-14. Man kann bei Ebay auch mal Glück haben. Für kanpp 30,- Euro waren sie mir. Vormontiert sind sie auch schon:







      Demnächst wird mal alles wieder zusammengebaut. Dann muss ich den Antriebstrang mit Vario und Wandler noch checken. Außerdem noch die Elektrik.
      Es geht weiter.
      Das ist feinste Technik, die uns hier der Kapitän Verwirrung hier aufbietet.
      Seit froh. dass das Board noch solche Poster besitzt, sonst wären nirgends mehr Quellen für konstruktive Nachbauten verfügbar.

      KPD ;(
      Es gibt Blindstutzen für das Dekoventil, orignal Sachs. Den kann man wie Schlitzschraube mit einem entsprechend großen Schraubenzieher rein- und rausdrehen. Den Blindstutzen habe ich einfach passend zurechtgefeilt.

      Schau nochmal hier:






      Das Gewinde ist metrisch (kein Feingewinde). Man kan auch einfach eine Inbusschraube mit Loctite reindrehen. Ich bin mir aber im Moment nicht sicher ob M 10 oder M12.

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      komisch hab gedacht ich hätte hier gestern noch was geschrieben? naja

      also ich stell mich grad zu blöd an um die höhe ab zylinderfuß dichtfläche auszurechnen die ich ca. brauche ^^
      hast du die berechnet oder nachdem der "kopf" abgefräst war mit hilfe des kolbens angezeichnet?
      Ganz einfach: Stück für Stück.

      Der Zylinder lief in der Fräse bis der Kopf ganz weg war. Ausgespannt, gereinigt, auf den Motor gepackt, Verdichtung ausgelitert. War noch zuwenig. Ausgerechnet wieviel ungefähr noch weg muss. Weiter gefräst. Und wieder von vorne.
      Nach dem dritten Durchgang hatte ich dann das gewünschte Ergebnis.

      Ach ja noch was: Die Steuerzeiten, die durch das Höherlegen enstehen, hatte ich schon vorher ausprobiert. Ich wollte 120 ÜS. Also solange verschieden dicke U-Scheiben unter den Zylinder gelegt bis es gepaßt hat. Dementsprechend dick habe ich dann den Spacer gemacht. Wenn man Höherlegen will, muss man das natürlich beim abfräßen und auslitern mit berücksichtigen.
      Vor ca. 2 Wochen habe ich mal wieder alles zusammengeschraubt und den Motor laufen lassen. Irgendwie lief er nicht 100%.
      Alls ich in Richtung Vergaser blickte war es mir klar: Auslaufmodell.
      Außerdem war ich schon letztes Jahr der Meinung, dass die Leerlaufdüse ein wenig zu klein ist, da der Vergaser bis 1/4 nicht sol doll lief, was aber ebim Rennen keine Rolle spielt, da fährt man nicht 1/4.

      Also habe ich mir bei so einem Rollenschop einen Überholungssatz (mit neuem Schwimmer, Schwimmernadel und Dichtungen) für den Dellorto PHVA bestellt. Zusätzlich noch zwei Leerlaufdüsen. Die Sachen kamen dann auch ein paar Tage später. Es paßte alles, bis auf die Schwimmerkammerdichtung. Mist! Wie sich herausstellte, ist mein PHVA eine spezielle Piggio-Version mit anderer Schwimmerkammer und anderer Dichtung. Also habe ich mir die auch noch besorgt. Den Vergaser habe ich dann noch komplett gereinigt.

      Nun hatte ich alles zusammen und konnte heute testen. Ich habe ja keinen Choke bzw. nur einen funktionslosen Elektrochoke. Was mir als erstes auffiel war, dass der Motor mit der größeren Leerlaufdüse besser ansprang. Dicht war auch alles. Irgendwie habe ich den EIndruck, dass die Abstimmung nun etwas homogener ist.

      Dann habe ich noch eine ausführliche Testrunde gemacht. Sehr zufrieden. Ich glaube die Vario kann noch etwas weniger Gewicht vertragen. Ich werde mir wohl doch einen Drehzahlmesser besorgen. Mein Popometer stimmt zwar relativ genau aber für eine ganz genaue Feinabstimmung braucht man den Drehzahlmesser.
      Es gibt mal wieder News und Danke an Schumi für den Tipp aber es wird keinen Choke geben, alles nur Gewicht :D :D :hehe: :hehe:

      Nachdem der Motor wieder läuft wie ein Lottchen, habe ich mich heute an die Überprüfung des Antriebes gemacht. Als ich den Variodeckel abgemacht habe, bin ich erstmal erschrocken:



      Die Glocke ist ganz schön angelaufen. Gut das letzte Rennen war eine Schlammschlacht, da war viel Schlupf nötig aber ein wenig Gedanken mache ich mir schon. Geprüft habe ich die Glocke und konnte keine Risse o.ö. feststellen.

      Frage an die Vario- und PX-Leute: Ist die Glocke noch im annehmbaren Bereich oder sollte ich mir da was überlegen.

      Dann habe ich noch die Vario überprüft:
      Schaut euch die Gewichte an, massiver Verschleiß und das nach maximal 6 Stunden Laufzeit. Gut es waren no-name Gewichte, die ich kurz vor knapp noch bei unserem örtlichen Rollerhändler gekauft hatte. Allerdings versicherte der mir, dass sie qualitativ gut wären. Und ich habe sie mit Schmierung gefahren, nicht trocken.



      Ich hatte noch einen Satz Polini-Gewichte zu Hause, 0,4 Gramm weniger. Also habe ich die eingebaut. 300-400 U/min mehr Variodrehzahl. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es mehr Dampf bringt. Mein Popometer sagt, dass es ziemlich gleich ist. Die Gewichte laufen nur besser, sie sind ja auch neu.

      Ich bin mir nicht sicher was ich machen soll: Auf die 300-400 U/min verzichten oder die alte Grammzahl wieder nehmen. Ein Agument für die leichteren Gewichte, wäre die Tatsache, dass die Resodrehzahl bei richtig heißen Motoren etwas steigt und ich dann im sicheren Bereich bin. Dagegen spricht der zusätzliche Verschleiß. Einer von euch eine Idee?