(Berechnung der Quetschfläche) ---Parma optimieren

      (Berechnung der Quetschfläche) ---Parma optimieren

      Hallo!

      Ich habe vor meinen Zylinderkopfopf neu zu gestalten.
      Bin gerade bei der Berechnung der Quetschfläche.
      Ich plane einen Anteil von 30% der Gesammtfläche.
      Meine Frage ist ob die Rechnung richtig ist!




      scribd.com/doc/47587905/Berechnung-Quetschkante
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „mprein“ ()

      Ist leider nicht korrekt. Der Ansatz ist aber schon mal gut. Du hast den Fehler gemacht und zwei Kreisflächen angenommen. Dabei sind es aber zwei Kegelstupfmantelflächen wenn du genau überlegst. Die Flächen haben ja alle einen bestimmten Neigungswinkel und dadurch entstehen eben diese Kegelstümpfe.
      Gruß Dirk



      Eure Kurbelwelle ist hin? Keine Leistung?
      Kurbelwelle ausrichten, Zylinder(kopf) tunen
      und weitere Dienstleistungen hier
      Ich könnte die Formel aus dem Tabellenbuch raussuchen.

      Rein intuitiv würde ich aber mit der Kreisfläche weiter Arbeiten...ist bequemer und der Unterschied ist tatsächlich unbedeutend.Auch weil der Anteil der Quetschfläche von der Verwendung in der Praxis fliessend ist und eine exakte Berechnung eher Überflüssig wird.
      Ich werd auch so weiterrechnen aber wegen der Neugier würd ich dennoch mal gerne wissen wieviel das ausmacht!
      Ich hab mir die Formeln mal angeschaut aber so ein Mathegenie bin ich auch nicht. Wird mir ein bisschen zu hoch mit den ganzen Formeln! Wenn das mal einer ausrechnen und hier posten würde?!

      Bin noch am überlegen ob ich wirklich nur mit 30% rechne. Es soll keine Drehzahlsau werden, sondern was für'n Acker!

      Was meint ihr? Irgendwelche Erfahrungen?
      60% sind schon mehr als kritisch- da muß dann wirklich alles passen-- die Grenze m.m nach liegt so bei 50%- wobei das restliche Setup die wesentlichere Rolle spielt. Solange die Verdichtung einigermaßen stimmt, und hochoktaniger Sprit verwendet wird, gibts auch keine Detonationen- die treten erst auf, wenn die Verdichtung bis Ultimo erhöht wird- dafür gibts dann u.a. die QK, die das wieder unterbindet- wichtig dabei auch ist die Durchmischung der Frischgase- deswegen bringt eine entsprechende Kopfform bis zu 10% Leistung..
      Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "...zu blöd zum jagen oder fischen..."
      Die 60% sind im Crossbereich zumindest bis 80ccm eher üblich und nicht ungewöhnlich...Klopfen in gewissen Drehzahlbereichen kann man mit einer brauchbaren Zündung ausregeln...um keine Leistung anderswo zu verschenken wenns hier und mal mal n bischen Klopfen würde....wenn man aber keine entprechend passende Zündkurve programmiert hat muss man mit der Verdichtung natürlich aufpassen. Die Brennraumform des CRM Kopf mit 60% ist übrigens fast Halbkugel ...nicht ganz up to Date....aber brauchbar,Die CRM war ja auch "nur" ne strassenzugelassene....

      .Leider habe ich kein aktuelles Material von CR,KX &Co da...nur altes Zeugs bis 2004?Da siehts aber auch kaum anders aus...Die Kanäle und Gaser wachsen hat etwas....und die Zündungen sind besser...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „cx..“ ()

      Lude-Zuhaelter schrieb:

      60% sind schon mehr als kritisch- da muß dann wirklich alles passen-- die Grenze m.m nach liegt so bei 50%- wobei das restliche Setup die wesentlichere Rolle spielt. Solange die Verdichtung einigermaßen stimmt, und hochoktaniger Sprit verwendet wird, gibts auch keine Detonationen- die treten erst auf, wenn die Verdichtung bis Ultimo erhöht wird- dafür gibts dann u.a. die QK, die das wieder unterbindet- wichtig dabei auch ist die Durchmischung der Frischgase- deswegen bringt eine entsprechende Kopfform bis zu 10% Leistung..



      Detonationen entstehen im Bereich des Quetschkante. Also Qutschkante soweit runter wie es geht.
      Der Motor soll auch keine thermischen Probleme haben, oder wegen der dynamischen Verformung des Kurbeltriebs irgendwo anecken.
      Bei Wakü würde ich nicht unter 1,2% vom Hub gehen und bei Luftgekühlt 1,75%.
      Erfahrungen basieren auf 50cc Derbi und 50cc Kreilder.
      Solange besser möglich ist, gut nicht gut genug!

      Lude-Zuhaelter schrieb:

      60% sind schon mehr als kritisch- da muß dann wirklich alles passen-- die Grenze m.m nach liegt so bei 50%- wobei das restliche Setup die wesentlichere Rolle spielt. Solange die Verdichtung einigermaßen stimmt, und hochoktaniger Sprit verwendet wird, gibts auch keine Detonationen- die treten erst auf, wenn die Verdichtung bis Ultimo erhöht wird- dafür gibts dann u.a. die QK, die das wieder unterbindet- wichtig dabei auch ist die Durchmischung der Frischgase- deswegen bringt eine entsprechende Kopfform bis zu 10% Leistung..



      Detonationen entstehen im Bereich des Quetschkante. Also Qutschkante soweit runter wie es geht.
      Der Motor soll auch keine thermischen Probleme haben, oder wegen der dynamischen Verformung des Kurbeltriebs irgendwo anecken.
      Bei Wakü würde ich nicht unter 1,2% vom Hub gehen und bei Luftgekühlt 1,75%.
      Erfahrungen basieren auf 50cc Derbi und 50cc Kreilder.

      Den Quetschflächen Anteil würde ich 50% machen, was einer breite von 5,9 entspricht bei 40mm Zylinderbohrungsdurchmesser.

      Gruß
      Solange besser möglich ist, gut nicht gut genug!

      JoeHännes schrieb:

      Lude-Zuhaelter schrieb:

      60% sind schon mehr als kritisch- da muß dann wirklich alles passen-- die Grenze m.m nach liegt so bei 50%- wobei das restliche Setup die wesentlichere Rolle spielt. Solange die Verdichtung einigermaßen stimmt, und hochoktaniger Sprit verwendet wird, gibts auch keine Detonationen- die treten erst auf, wenn die Verdichtung bis Ultimo erhöht wird- dafür gibts dann u.a. die QK, die das wieder unterbindet- wichtig dabei auch ist die Durchmischung der Frischgase- deswegen bringt eine entsprechende Kopfform bis zu 10% Leistung..



      Detonationen entstehen im Bereich des Quetschkante. Also Qutschkante soweit runter wie es geht.
      Der Motor soll auch keine thermischen Probleme haben, oder wegen der dynamischen Verformung des Kurbeltriebs irgendwo anecken.
      Bei Wakü würde ich nicht unter 1,2% vom Hub gehen und bei Luftgekühlt 1,75%.
      Erfahrungen basieren auf 50cc Derbi und 50cc Kreilder.

      Den Quetschflächen Anteil würde ich 50% machen, was einer breite von 5,9 entspricht bei 40mm Zylinderbohrungsdurchmesser.

      Gruß

      also 1,2% halte ich schon für sehr kühn............
      Gruß Mike
      Würd ich auch sagen...1,2%wären bei 40er Hub gerade 0,48mm! dann würde ich lieber die Quetschfläche grösser machen und diese dann auf 0,7 hoch setzen...für nicht Wettbewerbsmotoren sowieso....beim Wettbewerbsmotor auch und solange keine falschen Winkel(negativ) eingebracht werden,wird man Klopfen in einzelnen Drehzahlbereichen durch die Programmierung der Zündung sowieso rausnehmen.

      Aber wenn alle ihre Motoren gleich bauen wärs schon wieder langweilig...
      Die Qk werd ich 0,8 anstreben.
      Aber da ich das zu ersten mal mache, bin ich jetzt ein wenig verunsichert wie groß ich die Quetschfläche machen soll. Ich hab keine Vergleiche früherer Versuche. Der eine sagt 30% wegen viel Drehmoment der andere sagt 50% für Drehzahl.
      Eingesetzt werden soll der Motor bei Ackerrennen.
      Aber wegen der Brennraumform, da bleib ich glaub ich bei Kugelförmig.
      Genau andersrum....kleine Flächen für höhere Drehzahl.

      Mit den 50% und 0,8QK bist du auf der sicheren Seite...mach das mal ruhig...du kannst aber auch mit der Qk auf 0 gehen und mit verschiedenen Dichtungsstärken experimentieren um das auszuprobieren....oder anzupassen Unterschiede sind aber in der Praxis kaum zu erkennen...und deshalb kannst du auch mit den sicheren Festwerten Fahren..
      Ich bin 0,4mm QK gefahren, ca. 1500km und auch längere Strecken 40km ohne Probleme.

      Solange der Kolben nicht gegen den Kopf schlagt und die Temeratur nicht über einen kritischen Punkt geht. Wieso nicht?
      Klar der Verschleiß der Lager insbesondere des Pleuellagers nimmt zu, aber was tut man nicht alles...
      Solange besser möglich ist, gut nicht gut genug!
      kann man auch tun..ist aber bestimmt für den Anfang nicht wirklich gut.

      merkst du überhaupt einen Unterschied zwischen 0,4....0,6 und 0,8mm ?? Ich kann da nichts definitives bemerken was ich nicht unter Abstimmungsschwund verbuchen könnte...ich merk auch nichts wenn der Zylinder mal n halben mm durch andere Dichtungen höher oder niedriger steht wo andere sich dann über den deutlichen Leistungszuwachs Unterhalten.....

      Bin ich grob und unsensibel??
      Da merke ich sehr wohl was.
      Wenn ich bei meiner Derbi von 0,4 auf 0,8 gehe, habe ich weniger Drehmoment(ist aber nicht der ausschlaggebende Punkt)
      Wie du schreibst treten Detonationen bei jedem Motor auf nur bei unterschiedlichen Drehzahlen.
      Wenn ich 0,4mm habe habe ich von 8-13000 Umdrehungen sorgenfreies fahren und andere Drehzahlen benutze ich nicht.
      Bie 0,8mm sieht mein Kolben nach kurzer Zeit aus als hätte es mein Nadellager zerlegt und die Nadeln sich im Quetschkantenbereich immer wieder in den Kolben gehämmert worden.

      Das mit den Dichtungen merke ich beim fahren auch nicht. Am Prüfstand wird man es denke ich mal auch nicht merken, wenn nur sehr wenig und selbst dann muss man überlegen ob es nun von äußeren Umständen kommt oder von der Motortemp oder von ....

      Bei Luftgekühlt hat sich bei mir 0,7-0,8 aber auch als guter Wert erwiesen.
      Solange besser möglich ist, gut nicht gut genug!