Hartlöten

      Hartlöten

      Wer von euch hat Erfahrungen mit dem Hartlöten? Ich möchte Krümmerrohre, eventuell auch Ansaugstutzen hartlöten. Größtenteils Stahl/Stahl aber auch Stahl/Kupfer.
      Insbesondere interessant wäre, was für ein Lot man verwenden sollte? Ich habe mal ein wenig gegoogelt und folgende gefunden: Für Verbindungen an Auspuffrohren (Stahl/Stahl) denke ich doch eher ein Messing- oder Neusilberlot, da Silberlote wohl keine ausreichende Temperaturbeständigkeit haben. Außerdem sind die Verbindungen zugfester. Ich denke in Beeichen wo keine so hohen Temperaturen vorherschen könnte man auch ein Silberlot nehmen, wobei die Silberlote schweine teuer sind.

      Sollte man ein ummanteltes Lot nehmen um sich das Flußmittel zu sparen oder abeitet man einfacher, wenn man Flußmittel und nicht ummanteltes Lot verwendet?

      Brenner bis 1400 grad habe ich.

      Warum ich nicht schweißen will? Erstens habe ich kein Gerät, zweitens kann ich nicht ordentlich schweißen und will nicht ständig jemand fragen und drittens sind Lötverbindung optisch viel schöner.
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      Stahl/Stahl für höhere Temperaturen würde ich ummanteltes Messinglot nehmen, Stahl/Kupfer ummanteltes Silberlot. Wobei es nicht unbedingt ummantelt sein muss, gescheites Flussmittel kostet ja auch nicht die Welt. Is aber schon lange her, hab den Krams in der Lehre erlernt und seitdem kaum noch gelötet. Stahl auf Stahl finde ich eigentlich mit Wig am besten aber was spricht dagegen es auch autogen zu schweissen? Nagut beim schweissen hat man natürlich mit verformungen zu kämpfen, was beim löten nicht ganz so der Fall ist.

      Is nich schlimm, is nur Franky :shook:

      stahl/stahl finde ich is blödsinn zu löten auf jedendfall schweissen. stahl/kupfer würde ich das ummantelte messinglot nehmen wenn du es vernünftig haben wills und da du ja wahrscheinlich keine massen produktion vorhast macht das auch net so viel im preis aus. bei ansaugstuzen kanns du sogar weich löten was ich auch empfehlen würde weil du ja beim hartlöten dein material ausglühst und das dann extrem weich wird wenn du es weichlötes is es stabiler das solltes du generell beachtn bei deiner hartlöterei das material wird butterweich und hält der belastung je nach erschütterung net aus. du brauchs doch zum schweissen kein extra gerät muss dir doch nur ne andere spitze für dein atze/sauerstoff brenner nehmen (wobei du da innen net so ne saubere klatte fläche hast) lg
      wie schon gesagt wurde, für auspuffbereich lieber messingdraht verwenden

      für ass weil es sich besser löten lässt silberlot

      bei ummanteltem trotzdem am besten vor dem löten etwas ummantelung abschmelzen lassen und verteilen

      bei verschiedenstarken materialen sollte man das dickere teile natürlich dem entsprechend mehr erwärmen

      löttemperatur liegt bei den meisten messingloten schon im leichten glühbereich bis gut sichtbarem glühbereich (stahl)

      bei den meisten silberloten kurz vor dem glühen bis ganz leicht glühend (stahl)

      wenn man das richtige flussmittel hat, sieht man oft die bildung von kleinen glasigen tröpfchen, wenn die löttemperatur erreicht ist

      lötspalt sollte im dreh von 0,1 -0,2 mm liegen

      aber ob du letztendlich ummanteltes nimmst oder nicht ist mmn mehr geld und geschmackssache



      edit: zu px-fighters

      würde nicht sagen, dass normaler s235 durch kurzes leichtes glühen total weich wird, warum sollte er auch (und glüht es beim schweißen nicht?^^)

      auf jeden fall ist eine schwachstelle durch eine weichlötung instabiler wie weiches s235

      schweißen ..., er wird wahrscheinlich nur einen propanbrenner mit propangasflasche oder einen kartuschenbrenner besitzen, selbst wenn er zum propan noch sauerstoff hat, reicht das nicht zum schweißen
      zitat aus einem anderen forum: "Wieso sollte man 50ccm nicht merken? Manche fahren mit 50ccm"

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „schlammbeizer“ ()

      Vielen Dank mal für eure Hinweise.
      Ich habe tatsächlich nur einen Brenner für die Propangasflasche. Dieser arbeitet zwar mit 2 bar, leider hat er nicht gnug Dampf. Ich habe gestern versucht mit Messinglot ein paar Schrottbrocken zu verlöten, da die Temperatur nicht ganz ausreichte war das aber heißgeklebt und nicht gelötet. Dann habe ich noch Silberlot probiert und das klappte hervorragend. Das Lot verläuft einfach schön und man bekommt eine optisch sehr schön aussehende Verbindung. Ich muss mal schauen, vielleicht bekommen ich für ein paar Euros so einen Baumarkt Heimwerkerbrenner. Der hat eine Arbeitstemperatur von rund 1300 grad, der Lötbrenner bringt leider nur 850 grad.
      Das Metall wird bei Löten sicherlich nicht weicher wie beim Schweißen, da da die temeraturen noch höher sind. Ich werde euch berichten.
      @schlammbeizer
      ich meinte das kupfer und net den baustahl^^ weil baustahl weichlöten ^^ naja
      und kupfer wird definitiv weich extrem weich..... ich arbeite fast täglich mit cu (kupfer) mit hartlot nähten und weichlot nähten.
      bin davon ausgegangen das ein atze/sauerstoff brenner zur verfügung steht weil mit propan anständige stahl lötnähte hinbekommen das will ich sehn optisch vllt ja aber halten nein!!!!
      ausser es is propan/sauerstoff aber selbs da ist es eine qual
      lieber direkt anständiges werkzeug oder machen lassen mit dem anderen kram wirs du im rennen (falls du rennen fahren wills) kein spaß haben
      lg
      stimmt, das kupfer wird butterweich und kann nichtmehr in den harten zustand versetzt werden (außer es ist eine aushärtbare legierung), habe in dem moment leider nur an stahl/stahl gedacht sorry

      mit dem propan/sauerstoff

      es kommt halt auch drauf an wie gelötet wird, ob nur ein lötspalt mit hilfe der kapilarwirkung gefüllt wird oder eine richtige (einer schweißnaht ähnelnden) naht gezogen wird (wobei ich mit dem 2. leider keine wirkliche erfahrung habe)



      mfg
      zitat aus einem anderen forum: "Wieso sollte man 50ccm nicht merken? Manche fahren mit 50ccm"
      jo und stahl was genau auf cu oder anderen stahl passt so das ein kapilarspalt entsteht hab ich noch net gesehen.
      da kanns de höchstens ein bisschen aufbörteln und reinstecken aber das is ja kein wirklicher kapilarspalt oder gibs da auch fittings? es gab mal vor 30 jahren stahlfittings in den selben größen wie cu aber meines wissen gibts das seit dem net mehr hat sich net durchgesetzt.
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      Ich baue Ansaugzstutzen so:
      -passende Kupferfittings ausm Lager holen(bin Klempner hrhr)
      -Stück flacheisen zurrechtschneiden.
      -Dichtung aufs Flacheisen legen-anzeichnen.
      -Außen passendflexen und innen par Löcher bohren dann mit flachfeile passend machen.
      -dickes Rechteckprofil in Schraubstock spannen was annähernd die Maße vom Ansaugkanal hatt.
      -Kupferfitting erwärmen und dann mit Hämmerchen aufs Profil führen und Eckig machen.
      -wenns passt den Fitting mit Silberlot aufs Flacheisen draufschweißen (Sauerstoff-Atze)
      -dann Kuper+Kupfer mit Hartlot.
      zu guterletzt in den Fitting wo der Vergaser drannkommt ein UNERWÄRMTES Stück Kupferrohr in die Muffe setzen und mit ultrahartem Loctite verkleben damit das ganze Stabilität erhält.. nun nehmt ihr nen Stück Kühlerschlauch mit 2 Rohrschellen und tada.. fertig :) Klempnerstyle

      Für den richtigen Klempner empfehle ich noch 50er HT Abflussrohr als Stutzen zum Luftfilterkasten :thumbsup:




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      da könnt ihrs bei der Puch sehen.. von der Zündapp hab ich leider kein Foto parat^^
      :saint:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Gurkensalat“ ()