6. Mofa / Mopedrennen 29.05.2010 Motocrosstrecke Werl

      6. Mofa / Mopedrennen 29.05.2010 Motocrosstrecke Werl

      Hallo zusammen .
      Hiermit möchten wir euch zu unserem 6. internationalen Mofa / Mopedrennen auf der Motocrossstrecke des MSC Werl einladen.
      Start am 29.05.2010 ab 11 Uhr. Rennen findet auf der MX Strecke das MSC statt, also aktion pur.In diesem Jahr haben wir das erste mal die Mopedklasse mit ausgeschrieben welche ein extra Rennen bekommen.Es wird mit Transponderanlage gewertet und abends giebt es wie immer die Afterraceparty im Zelt.
      Hier der Link zu näheren Infos und Formularen.
      msc-werl.de/php-allgemein/incl…nfoseite.php?idtermin=484
      Also wer mitfahren will sollte sich schnell anmelden. Im Anhang hier die Ausschreibung und das Nennformular. Bis dann, MSC Werl :mopet:
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      Schon 24 Stunden vor dem Rennen fertig - eine private Sensation.
      Besonders freue ich mich auf den Start in der Serienklasse, mit 5 PS am Rad glaube ich für etwas Verwirrung sorgen zu können.
      Für die Tuningklasse vermute ich Ergebnisse auf höchstem Niveau, die angemeldete Prominenz aus MMo, Butt fur und weitere Premiumstarter machen die Pokaljagd extrem schwierig. dazu der bei Nässe sehr glatte Werler Boden.
      Mögen die Spiele beginnen !
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      Sieger haben einen Plan - Verlierer haben Ausreden
      also, alles gepackt, mofa fertig...

      eine sau doofe frage: kann mir jemand morgen mal nen 15er ritzel für zündapp leihen? außerdem wäre ne 100er düse für den bing typ 21 auch net schlecht, aber wer weiß, ob wir das zeug überhaupt brauchen, das mofa macht nur 53 auf der geraden, das ist es....
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lump“ ()

      nabend...

      wir sind nun auch mit dem packen fertig. haben noch ein paar änderungen am mofa vorgenommen und gerade noch ein paar testrunden gedreht.
      schade das die mofas nur 50km/h laufen dürfen... könnt so viel flotter gehen in werl. ist ja platz genug.

      das wetter sieht ja ganz gut aus. wird bestimmt wieder böse staubig.

      freuen uns schon euch morgen mal wieder alle zu treffen. das m-m-o ist ja diesmal reichlich vertreten.

      dann wünsch ich mal noch nen schönen abend und bis morgen früh dann.
      ja... das regelwerk sagt leider net viel. da ist auch keine hubraumbegrenzung. aber in der anmeldung steht max 50ccm / 50km/h (Prüfstand)

      hab es auch erst spät gesehen.




      • Mofa/ max. 50ccm und 50 Km/h ( Prüfstand)
      • Max 3 Fahrer pro Fahrerteam.
      • Haftungsausschluss (vor Ort)
      • Mindestteilnehmer von 10 Teams erforderlich, Stichtag 15.Mai 2010, sonst findet kein Rennen statt
      • Ausfall wegen schlechtem Wetter oder zu wenig Teilnehmer , nur dann wird das Nenngeld zurückerstattet.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Zweirad-Tuning-Schmiede“ ()

      Heeee- ich auch!
      Joa, war heute echt schön, mal Lump live zu sehen - nur zum quatschen hatte ich heute echt verdammt wenig Zeit.
      Der Vorstart war mit Polini Evopower- nach 2 (!) Runden gab die Kupplung auf- also Motorwechsel in Rekordzeit angesagt. Zum Start lief auch alles- nach 10 rd. Kommt Mark rein- ansaugstutzen lose! Nein!!
      OK, alte schrauben raus, neue längere Rein, Test! Lief dann wieder super, und aus den 12 rd. Rückstand waren am Ende noch 5 auf den 1.- na gut, dann eben halt 2ter. 2. Rennen- Mark führt das ganze Feld an, wir gewinnen am Ende mit 7 Rd. Vorsprung vorm 2ten- Dann habe ich für die Moppedklasse (!) nachgenannt- interessiert mich mal, wie sich unsere Puch gegen Fantik &Co schlägt...
      Start- Mark geht als 4ter auf die Strecke, ist nach 1er Runde 1.er und hält den Platz übver 35 Min- bis sich unser Kettenschloß entschieden hatte, aufzugeben- neues rein, 3 Runden verlohren, aber am ende noch 6ter geworden. 2tes Rennen verlief unspektakulär-Von Anfang an auf 3, nur leider muß die Puch 1x rein zum Tanken- OK, wir waren 4ter, gesammt hinterger 6ter, aber he- geile Strecke, geiles Rennen!
      Wenn irgendwer der Meinung ist, es gab nicht Genug Sprünge in Werl, dann versteh ich die Welt nicht mehr.. :D
      Vegetarier kommt ursprünglich aus dem indianischen Sprachgebrauch, und bedeutet "...zu blöd zum jagen oder fischen..."
      Das morgendliche Aufstehen ist mit Beginn des 4. Lebensjahrzehnt´s eine ohnehin schmerzhafte Prozedur, wahrscheinlich gibt der Körper die Stiche, das Knirschen und die partiellen Unbeweglichkeiten, um zu signalisieren, das die betreffenden Regionen noch nicht abgestorben sind. Was sich aber am Tag 1 nach Werl auf meiner Schlafstätte abspielt ist schon mitleiderregend - alleine eine Viertelstunde braucht der Befehl „Aufstehen“ des Kleinhirns, bis an irgendeinem Ende auch nur das kleinste Zucken entsteht.
      Das ist dann wohl die Quittung, wenn man seinen Körper knapp vier Stunden lang dazu hernimmt um aus zwei Rennern einen Klumpen Kernschrott zu fabrizieren.
      Im Gegenzug ist das Rennen in Werl mit all seinen Nachwirkungen der beste Beleg dafür, dass unser Hobby alle Merkmale aufweist, die Sport eben ausmachen – Wettbewerb, körperlicher Anspruch, Anforderung an Konzentration und diesmal in hohem Maß die Bereitschaft seine Platzierung an die eigene Leidensfähigkeit zu knüpfen.

      Den ersten Sprung kannte ich ja noch aus den Vorjahren, der ist trotz 4 Metern Höhe, durch seine steile, bremsende Anfahrt locker zu fahren, die lange Abfahrt macht einen Sprung extrem weich. Dann kommt die Killerwave, ein kleiner, steiler Buckel von etwa 1,50m Höhe, der aber selbst bei nur etwas Schwung das Opfer aus 1,50 Höhe auf den geraden, betonfesten Lehmboden knallen lässt. Beim ersten Sprung darüber schlägt an meiner Original-GT sofort alles durch und die Halswirbelsäule schiebt sich gefühlte 10 Zentimeter zusammen, ich sehe Sternchen, habe schlagartig Kopfschmerzen und Brechreiz. Diese Kombination von Symptomen sollte ich während der nächsten knapp vier Stunden noch etliche Male haben.
      Nun bringt uns die Strecke etwa 80 Meter bergauf, so steil, das in der Ori-Klasse etliche Mofas für die letzten Meter geschoben oder getrampelt werden müssen. Auf diesem Stück ein kleiner Speedsprung, der mit etwas Federung und erhobenem Vorderrad eigentlich ganz schön zu springen ist, mir den Rest des Tages viel Freude bereitet, da fast alle, selbst in der Mopedklasse, dort den letzten Schwung scheuen, sich damit dann bis zur nächsten Kehre 5 m abnehmen lassen. Federung vorausgesetzt. Nach zweieinhalb Stunden über diese beiden Sprünge hab ich mir so zwar ein schönes Rundenpolster herausgefahren, dafür ist die Gabel krumm, die Gabelbrücken verbogen, Lenker krumm, ein Federbein 5cm krumm, zwei Pedalkeile abgescherrt, der Getriebedeckel zerschlagen, Schelle vom Endtopf abgerissen, Endtopf damit weg, Lampeneinsatz weg. Motor läuft weiter wie ein Gedicht.
      Da der erste Gang ab der zweiten Runde seinen Dienst verweigert, alles noch zu lang übersetzt ist, kosten die ersten 77 Minuten enorm Kraft, denn an zwei engen Kehren muss ich massiv über etliche Meter anschieben. In den letzten 20 Minuten beginnt dann der übliche Kettenärger, zweimal kann ich sie wieder auflegen, beim dritten Mal eine Minute vor Ende des Laufs verkeilt sich die Kette derart, dass ich mein Pony schließlich in die Box trage -
      Wie ein Boxer, der nur durch den Gong vor dem sicheren KO gerettet wird.
      So bin ich in der Pause zwischen den beiden Läufen fertig wie ein Lachsbrötchen, und meinem Freund Ralf unendlich dankbar als er sich mit der kompletten Belegschaft von Scooter-Race auf meine Ruine wirft und in den knapp 20 Minuten wieder einen Sieger baut.

      Mit einem Zahn weniger geht es zum zweiten Lauf wieder auf die Strecke und nun erklärt sich mein erster Gang auch wieder zur Mitarbeit bereit, damit gibt es zwar immer noch Brechreiz und Sternchen zum Mittagessen, aber bei deutlich reduziertem Kraftaufwand, dafür ist nun Akrobatik gefragt, denn der um 90 Grad nach hinten geklappte Lenker macht die engen Kehren im Anlieger zu einer echten Koordinationsprobe.
      Da alles sonst läuft versuch´ ich meine Linie weiter zu optimieren, schaue mir mehr als einmal von Mark, der auf Ludes Puch in Überschallgeschwindigkeit seine Runden dreht, einen besseren Weg ab, und habe meinen Spaß daran die anderen Maxis zu verblüffen.
      Die Überlegenheit meiner Hercules innerhalb der Originalklasse sollte dann hinterher noch zum Problem werden.
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